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Erfolgreich mit der Pferd


Hier geht es um persönliche Weiterentwicklung durch/mit dem Pferd.


Sie sind ein Pferdefreund und offen für neues.
Sie möchten gerne neue tier- und menschengerechte Wege kennenlernen mit Pferden umzugehen. Oder Sie haben ein schwieriges und/oder verhaltensauffälliges Pferd und wissen nicht mehr wie sie mit Ihm umgehen sollen.

Wir treffen uns insgesamt 10 Stunden und arbeiten gemeinsam mit Ihrem Pferd oder Reitbeteiligungspferd bei Ihnen vor Ort.

Wir arbeiten gewaltfrei und fair, zeigen Grenzen und Wege auf und sind dabei authentische Partner. Dadurch schaffen wir eine vertrauensvolle und sichere Basis.

8 Treffen á 2 mal 2 Stunden und 6 mal 1 Stunde
Kosten: 200,- Euro pro Pferd/Menschenpaar



Grundlagen Bodenarbeit

Die Grundlage des Vertrauens in der (Boden-)Arbeit mit Pferden ist die Übung "den Pferdekopf senken". Sie gehört in die Ausbildung eines jeden Pferdes und ist deshalb so wichtig, sie das Pferd dazu erzieht, zu denken und dem Menschen zu vertrauen, anstatt in kniffligen Situationen zu scheuen und loszustürmen. Diese Übung ist für jedes Pferd nützlich.

Eine wichtiges Hilfsmittel bei der Arbeit vom Boden aus, ist die Gerte. Sie dient in der Arbeit mit Pferden als Verlängerung unserer Hand bzw. als verlängerter Arm. Ein Pferd, dass eine Gerte als Hilfsmittel und nicht als Schlag- oder Druckmittel kennen lernt, kann, wenn man sie fachmännisch und fair anwenden kann, beruhigen uand besänftigen und das Pferd fast augenblicklich dazu bringen, sich zu konzentrieren. Das Abstreichen des Körpers mit der Gerte verbessert das Körpergefühl des Pferdes.

Die erste Führposition ist die Basis-Führposition und die sicherste, die wir bei der Arbeit vom Boden aus verwenden. Linda Tellington nennt sie " Der elegante Elefant". Sie verleiht mühelos Kontrolle und erinnert an die Kraft und Eleganz eines Elefanten.
Die meisten von uns haben gelernt, dass man zum führen seitlich neben dem Pferd geht, irgendwo zwischen Pferdekopf und Schulter.
Diese Art des Führens hat jedoch zwei Nachteile. Erstens achtet das Pferd weniger auf Sie, wenn Sie hinter seinem Kopf gehen - denn so führt es Sie!  Und zweitens bringen Sie das Pferd aus dem Gleichgewicht, wenn Sie es um sich herum biegen, damit es langsamer wird oder anhält. Genau genommen gibt es sogar noch einen dritten Nachteil: Wenn Sie hinter seinem Kopf gehen, lernt das Pferd zu ziehen und Ihre Signale zum Langsamerwerden oder Anhalten zu ignoieren.

Der Lernparcours bereitet das Pferd auf die unzähligen heutigen Herausforderungen unserer Umwelt vor. Mit der Arbeit im Lernparcours können Sie viele der Risiken, denen sich ein Reiter heutzutage gegenübersieht, abmildern.
Die meisten von uns sind mit der Auffassung groß geworden, dass Pferde durch Wiederholung - wieder und wieder - lernen. Nach der Erfahrung der Menschen, die diese Methode Tag für Tag anwenden, wird das Pferd dadurch aber nur geistig eingeschläfert und körperlich müde. Oft weiß es überhaupt nicht, um was es geht, und ein Pferd zu zwingen oder  zu bestrafen verstärkt nur die anfängliche Furcht und den Widerstand.
Der Lernparcours bietet Ihnen eine positive Alternative zum Lernen durch Wiederholung und unter Druck. Auf unserer Spielwiese lernen die Pferde, ihre instinktiven Ängste zu überwinden und werden dadruch im Gelände sicherer und selbstbewusster und lernen sensibler zu reagieren.
Dazu brauchen wir:    4 Tonnen und 10 Stangen von 4 m länge und ca. 10 cm dicke.



Weiterführende Grundlagen der Bodenarbeit


Durch die zweite Fürhposition, ( von Linda Tellington Jones auch Dingo und dem Kamel einen Tipp geben) genannt, lernt das Pferd, auf ein leichtes Signal an der Führleine anzutreten, während Sie es auf der Kruppe mit der Gerte antippen. Hat das Pferd gelernt, auf klare, präzise Signale am Kopf und am Körper zu reagieren, wird die Übung unter dem Sattel weiter geführt. Mit dem Einsatz der Gerte kann man auch vom Sattel aus "Vorwärts" und Halt!" verdeutlichen. Mit dieser Fürhposition lernen langsame Pferde, schneller zu reagieren, und ungeduldige Pferde lernen abzuwarten. Ziel ist es, dass das Pferd auf ganz leichte Signale reagiert. Bei den meisten Menschen dauert es einige Zeit, bis sie ihre Hände unabhängig voneinander bewegen können. Mit dieser Bodenübung können Sie dadurch auch Ihre Reiterei verbessern.

Einem Pferd beizubringen, korrekt rückwärts zu gehen, kann für viele Menschen und Pferde ein echter Stolperstein sein. Glücklicherweise kann man einem Pferd diesen wesentlichen Schritt in seiner Ausbildung sehr einfach vom Boden aus beibringen.  Auch wenn Ihr Pferd schon seit Jahren unter dem Sattel ist, sich aber nicht so gut rückwärtsrichten lässt, wie Sie es sich vorstellen, können Sie diese Lektion mit einigen Übungseinheiten vom Boden aus verbessern und verfeinern. Denn geregeltes Rückwärtstreten lernen Pferde am besten vom Boden aus.

Die Statue ist eine angenehme Übung für Geduld und Gehorsam. Das Pferd lernt, so still wie eine Statue stehen zu bleiben und auf Ihre Signale zu warten. Sie können es putzen, satteln, Hindernisse auf- und umbauen oder mit Freunden schwatzen, und es wird sich nicht vom Fleck rühren.
Bevor wir mit dieser Übung anfangen, muss das Pferd vollständig vertraut sein mit dem Abstreichen der Beine mit der Gerte und Übungen wie die erste und zweite Führposition und dem Rückwärtstreten. Alles Übungen, die alle mit dem Gefühl für seine Beine, mit Balance und dem Verständnis für die Signale der Gerte, der Leine oder Führkette und der Stimme zu tun haben.
Das gegenseitige Vertrauen, das sich mit dieser Arbeit an der Hand entwickelt, überträgt sich auch auch das Training unter dem Reiter, sodass Ihre Beziehung zum Pferd freundlich und vertrauensvoll bleibt.

Der Lernparcours mit weiterführenden Bodenhindernissen bereitet das Pferd auf noch mehr Herausforderungen vor. Die Arbeit mit dem Brett ggf. auch mit einem Teppich, gehört mit zu den besten Methoden, Pferde auf das Einladen in den Hänger und das Ausladen, die Überquerung von Brücken oder das Betreten sonstiger ungewohnter Oberflächen vorzubereiten.
Das Labyrinth - In den letzten Jahren sind viele Bücher über die meditative, friedvolle und beruhigende Wirkung von kreisförmigen Labyrinthen auf den Menschen veröffentlicht worden. Worauf die Wirkung dieser Anordnungen beruht, lässt sich nicht erklären. Eine ähnlich Wirkung erzielt man, wenn man ein Pferd achtsam durch eine spezielle Anordnung von Bodenstangen führt. Das Labyrinth ist eine unglaublich Erfolgbringende Übung, wenn es darum geht, ein Pferd Aufmerksamkeit, Entspannung und Gleichgewicht zu lehren.
Vielleicht können Biofeedback-Studien von Pferden, die durch das Labyrinth geführt wurden, dazu beitragen, das Geheimnis dieses altbekannten Phänomens zu entschlüsseln. In diesen Studien stellte sich heraus, dass bei Pferden, die im Labyrinth die erforderlichen präzisen, korrekten Wendungen ausführten, Betawellen im Gehirn aktiviert wurden, die beim Menschen mit logischem Denken assoziiert werden. Eine verblüffende Erklärung für die ungewöhnlich positive Wirkung, die diese Übung erzeugt: Pferde, die im Labyrinth gearbeitet werden, lernen das Lernen.
Das Training mit Plastikfolien ist eine hervorragende Vorbereitung auf das Reiten im Gelände oder auf Trail- und Gehorsamsprüfungen, wo das Pferd oft mit "fremden" Gegenständen, unbekannten Geräuschen und flatternden Zeltplanen oder Flaggen konfrontiert wird. Das Pferd überwindet seine Frucht vor geräuschvollen, sich bewegenden Dingen, vor Dingen über sich und vor Abfall wie etwa Plastiktüten, die sich im Gebüsch verfangen haben oder vom Wind über den Weg geweht werden.
Die vielfältige Arbeit mit Plastikfolien in einer nicht bedrohlich wirkenden Art und Weise ist eine  der wirkungsvollsten Übungen zum Überwinden des Fluchtreflexes. Stattdessen lernt das Pferd zu denken. Wie die anderen Übungen im Lernparcours festigt auch diese Arbeit das Vertrauen zwischen Pferd und Mensch.
Dazu brauchen wir:
4 Tonnen und 10 Stangen von 4 m länge und ca. 10 cm dicke,                                          Plastikfolien, 3m lange Bretter, 5 cm dick und 30 cm breit aneinander                                 befestigt - als Ersatz ein Stück Teppich.





Ich arbeite mobil, in den  Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt.



Vertrauens- und Entspannungs- Körperarbeit mit Pferden

                             ----   dazu bald mehr  -----























 


 Yvonne Wagner | Ochsenhart 1 | 91788 Pappenheim | Tel.: 09145/1068 | eMail: natuerlichkeit@hotmail.de | www.natuerlichkeit-erleben.de